Der Treffpunkt für Software-Architekten

Wann

11. bis 12. Oktober 2017

Wo

München

Ein ganz besonderes Reiseziel

Warum Sie als Software-Architekt oder Entwickler auch 2017 wieder nach München kommen sollten!

„The Architecture Gathering“ hat sich seit 2015 als Konferenz für Softwarearchitektur etabliert. Hier können Sie sich als Software-Architekt oder erfahrener Entwickler über aktuelle Themen rund um moderne Software-Architekturen austauschen und miteinander networken. In zwei Tracks an zwei Konferenztagen und mit zwei Keynotes werden Praxisberichte ausgetauscht, Kontakte geknüpft und aktuelle Architekturtrends diskutiert.

In den insgesamt zwanzig Vorträgen geht es um Themen von Softwaresanierung bis zu modernen Architekturen für eBusiness und digitale Geschäftsmodelle.

Diesen Bogen spannen auch die beiden Keynotes: Uwe Friedrichsen wird zur Eröffnung fragen, was man von den Klassikern des Softwareengineerings für die heutigen Anforderungen an Softwaresysteme lernen kann und Jörg Treiner (Allianz) wird speziell über Architekturthemen im Kontext digitaler Transformation sprechen.

Die Sessions der beiden Tage beschäftigen sich mit Themen wie Architektur für die Cloud, DevOps, Agile Architekturen, Softwaresanierung, Microservices, Architekturbewertung und Sicherheit, Domain-Driven Design und vielen anderen aktuellen Ansätzen. Der Abend des ersten Tages ist wieder für etwas Launiges reserviert: „Mathematik macht glücklich – Mathe in 3D, zum Anfassen und in Farbe“ von Mischa Soujon.

The Architecture Gathering legt den Fokus auf Themen, die momentan im Markt aktuell sind und benötigt werden. Der Fachbeirat hat wieder Experten mit Praxiserfahrung eingeladen, so dass die Besucher Antworten und Informationen erhalten, die sie woanders nicht in dieser Konzentrierten Form bekommen.

Meet the Software Architecture Experts at The Architecture Gathering 2017!

Veranstaltet von:

Das International Software Architecture Qualification Board ist ein Zusammenschluss von Fachexperten zu Softwarearchitektur aus Industrie, Beratungs- und Trainingsunternehmen, Wissenschaft und anderen Organisationen.

Organisiert von:

SIGS DATACOM ist ein internationales und herstellerunabhängiges Unternehmen für Weiterbildung in der Informationstechnologie

Das Programm

unser sorgfältig für Sie zusammengestelltes Programm

09:00 - 10:00

Keynote: Excavating the knowledge of the ancestors

Uwe Friedrichsen

IT is moving fast and nothing is of less worth than yesterday's knowledge. As a consequence, we tend to run always for the latest and greatest and forget everything else.

Unfortunately, some knowledge is timeless as it addresses fundamental problems of IT. Yet, it still gets lost with every new generation of developers and every new trend that presses on the market.

In this talk we will try to excavate some essential old knowledge. Therefore we will re-visit a series of classic IT papers, mostly about software architecture and design, extract the key ideas of those papers and apply them to the challenges of today's IT.

Be prepared for some intriguing rediscoveries!

10:00 - 10:30

Kaffeepause / coffee break

10:30 - 11:30

Don't look back in anger - Was ich als Architekt aus der Versionshistorie eines Softwaresystems lernen kann

Dr. Elmar Jürgens und Dr. Dennis Pagano

Im letzten Jahrzehnt war die Analyse von Versionshistorien zentrales Thema in der Forschung. Welche Rückschlüsse können jedoch in der Praxis aus der Historie eines Softwaresystems gezogen werden, insbesondere im Hinblick auf Softwarequalität? Und wie hilft mir das als Architekt?

Wir haben viele der Techniken selbst ausprobiert - sowohl auf bekannten Open Source Systemen, als auch im industriellen Umfeld - mit überraschenden Resultaten. Dieser Vortrag stellt die interessantesten Ergebnisse dar und verdeutlicht, welche der Analysen und Ergebnisse in der Praxis hilfreich sind.

11:30 - 11:45

Raumwechsel

11:45 - 12:45

O’zapft is – Daten zapfen leicht gemacht?

Martin Steinberg

Eine der Herausforderungen neben der Implementierung von Anwendungen basierend auf modernen Architekturansätzen ist die Interaktion mit der bereits existierenden Systemlandschaft. Will beispielsweise ein agiles Team mit einem monolithischen ERP System interagieren stellen sich je nach Betrachtungswinkel unterschiedliche Aufgaben an die jeweiligen Teams und Systeme. Begonnen bei einem gemeinsamen Verständnis, Umgang mit unterschiedlichen Release-Zyklen sowie verschiedenen Vorgehensmodellen bis hin zu der Frage „wie können wir die Systeme technisch verbinden“ gilt es eine Reihe von Faktoren zu berücksichtigen.

Am Beispiel eines SAP ERP Systems diskutieren wir die organisatorischen Anforderungen an die Teams, die technischen Anforderungen an die Systeme sowie mögliche Lösungsansätze aus Architektursicht sowie am praktischen Beispiel.

12:45 - 14:15

Mittagspause

14:15 - 15:15

Blockchain? Datenbank? BPM? Oder von allem ein bisschen?

Michael Kuperberg

Während die Blockchain in aller Munde ist, hat man als Architekt mit ganz praktischen Fragen zu kämpfen: Was ist eine eine Blockchain und wie fügt sie sich in eine konkrete Architektur ein? Welche Anforderungen muss sie erfüllen, wie kriege ich sie betriebsgeführt, was sind die Auswahlkriterien für konkrete Implementierungen?

In diesem Vortrag kommen diese Themen zur Sprache – und werden anhand von einer konkreten Implementierung illustriert. Auch die Abgrenzung zu Kryptowährungen wird dargestellt.

15:15 - 15:30

Raumwechsel

15:30 - 16:30

Der „Software-Gestalter“ als neuer Partner für den Software-Architekten oder „Warum Industriedesigner ein gutes Vorbild für ein neues Rollenbild im Software Engineering sind“

Kim Lauenroth

In „klassischen“ Projekten hat die Fachseite sämtliche Gestaltungsaspekte einer Software verstanden. Die Herausforderung besteht darin, die Fachlichkeit in eine geeignete Software zu überführen. Für aktuelle Projekte (Stichwort „Digitalisierung“) funktioniert dies nicht mehr. Analoge Vorbilder existieren nicht, daher können Stakeholder nur vage Anforderungen formulieren. Die Bitkom Taskforce „Software-Gestalter“ untersucht diesen Sachverhalt und beleuchtet, wie sich das Software Engineering weiterentwickeln kann, um dieser neuen Herausforderung gerecht zu werden. Als Vorbild dient hierzu die etablierte Disziplin des Industriedesigns. Dieser Vortrag stellt Aufgaben und Kompetenzen des Software-Gestalter vor und zeigt Implikationen auf, die sich aus dieser neuen Rolle ergeben. Hier zeigt sich insbesondere, dass der Software-Gestalter ein neuer und vielversprechender Partner für Software-Architekten sein wird, um sich den Herausforderungen im Kontext der Digitalisierung zu stellen.

16:30 - 17:00

Kaffeepause / coffee break

17:00 - 18:00

Cloud-Prognose: Wolkig mit Aussicht auf Beweglichkeit.

Stefan Zörner

Mehr und mehr Unternehmen erkennen das Potential von Cloud-Technologien für die IT. Womöglich beabsichtigt auch Ihre Organisation zukünftig für OpenShift, AWS & Co. zu entwickeln. Der Vortrag zeigt, was das heute bedeutet, wo es Nutzen stiftet und wo nicht. Sie erfahren welche Entscheidungen ganz zu Beginn anstehen. Falls Sie neue Cloud-Anwendungen entwickeln: Worauf achten sie bei Architekturentwurf und Technologieauswahl? Wenn Sie eine bestehende Anwendung in die Cloud migrieren wollen: Wie gehen Sie vor? Vielleicht gibt es auch Bedenken bezüglich Cloud-Lösungen. Wie entkräften Sie diese? Wo ist was dran? Was sind Hindernisse in einem betont konservativen Umfeld? Zentrale Prinzipien für die Anwendungsentwicklung in der Cloud runden den Vortrag ab.

18:00 - 18:15

Raumwechsel

18:15 - 19:00

Mathematik macht glücklich - Mathe in 3D, zum Anfassen und in Farbe!

Mischa Soujon

Die Session beinhaltet ein paar kleiner mathematische Knobeleien und das Basteln zweier Körper aus Papier, die richtig ergänzt einen netten dritten Körper ergeben. Zusätzlich werden aus Papierbändern Ringe und Möbius-Bänder geklebt, diese dann zerschnitten und dabei Erstaunliches erfahren.

09:00 - 10:00

Keynote: Excavating the knowledge of the ancestors

Uwe Friedrichsen

IT is moving fast and nothing is of less worth than yesterday's knowledge. As a consequence, we tend to run always for the latest and greatest and forget everything else.

Unfortunately, some knowledge is timeless as it addresses fundamental problems of IT. Yet, it still gets lost with every new generation of developers and every new trend that presses on the market.

In this talk we will try to excavate some essential old knowledge. Therefore we will re-visit a series of classic IT papers, mostly about software architecture and design, extract the key ideas of those papers and apply them to the challenges of today's IT.

Be prepared for some intriguing rediscoveries!

10:00 - 10:30

Kaffeepause / coffee break

10:30 - 11:30

Open-source-Overkill

Karl-Heinz Wichert

Ein durchschnittlicher Java-Architekturstack besteht heute aus ca. 150 open-source-Bibliotheken. Maven lädt sie für uns aus dem Web. Wer darüber nachdenkt, ob das nicht mehr Probleme schafft als löst, der ist richtig im Vortrag. Wir diskutieren die Kosten: Komplexität, Ressourcenverbrauch, Security, Entwicklerfrust. Und wir demonstrieren anhand einer Beispiel-Webanwendung, die mit einer Handvoll externer Bibliotheken auskommt, dass es auch anders geht. Natürlich hat das seinen Preis, aber er ist kleiner als mancher vielleicht erwartet. Und der Rechner fühlt sich wieder richtig schnell an.

11:30 - 11:45

Raumwechsel

11:45 - 12:45

Gut genug? - Rahmenbedingungen für agile Architekturen

Gerrit Beine

Das elfte Prinzip des agilen Mainfests besagt, dass die besten Architekturen in selbstorganisierten Teams entstehen. Aber wann benötigen wir die besten Architekturen? Und wie entstehen eigentlich Architekturen, die gut genug sind?

Dieser Vortrag ist eine kritische Auseinandersetzung mit der nicht immer leichten Beziehung zwischen agiler Software-Entwicklung und Software-Architektur. Es geht um den Architectural Runway, Architektur-Kanban und Tiger-Teams. Es geht um Communities of Practise, Seniore Software-Architekten und die Grenzen der Selbstorganisation. Und um Schwarmintelligenz und Schwarmdummheit in der Architektur. Darum, wie gute Architekten Pattern bauen und mit Optionen jonglieren. Es geht um die Frage, ob ein Scrum-Team einen Architekten benötigt und wie diese Rolle skaliert werden kann, wenn das Projekt zu groß wird. Außerdem beantworte ich noch die Frage, was Software-Architekten von Thales von Milet über den Handel mit Olivenöl lernen können und warum sie nicht alles wissen müssen.

12:45 - 14:15

Mittagspause

14:15 - 15:15

Software nachhaltig sanieren

Johannes Seitz und Silas Graffy

Es ist nichts beständiger als der Wandel. IT Systeme müssen deshalb ebenfalls laufend geändert werden, oft genug ist das ein Problem. Egal ob der Auslöser eine Firmenübernahme ist, der Legacy-Stack auf die neueste unterstützte Version migriert werden soll oder ob sich das unter Zeitdruck erstellte Greenfield-Projekt sich als strukturloser ""Big Ball of Mud"" entpuppt - ein Sanierungsfall liegt vor. Diese Vorstellung ist für viele Entwickler ziemlich abschreckend. Ein Großteil der massiven Codebasis muss angepasst werden. Wo fängt man an? Und wie geht man vor, ohne sich in einem Netz unvollständiger Änderungen zu verstricken?

Angefangen bei kurzfristigen Stabilisierungsmaßnahmen der Infrastruktur und des Codes über organisatorische Aspekte bis hin zu sozialen Themen teilen wir in dieser Session unsere Erfahrungen in der IT Sanierung. Ziel ist der systematische Abbau von technischen Schulden als kontinuierlicher Prozess und dadurch nachhaltig bessere Software.

15:15 - 15:30

Raumwechsel

15:30 - 16:30

Modelling Microservices – Wege in die Welt der Microservices

Hermann Woock

Nachdem Microservices (µS) ganz zu Beginn den Ruf hatten, nur für Spielprojekte geeignet zu sein, kam dann die Gegenwelle mit Goliathen wie Netflix, Amazon oder Spotify, die das Gegenteil belegten. Seit sich die Aufregung in die eine oder andere Richtung gelegt hat, wollen sich auch immer mehr mittelgroße Projekte die Vorteile der µS zu Nutze machen. Oft abgeschreckt von der überwältigenden Menge an Tools, die meist im Zusammenhang mit µS genannt werden, trauen sich Teams jedoch nicht an die Materie heran. Anhand eines handlichen Projektes und einer anschaulichen Modellierung soll gezeigt werden, dass sich µS auch in kleinen und mittleren Projekte einsetzen lassen, ohne dass man von der Komplexität der Infrastruktur überfordert wird.

16:30 - 17:00

Kaffeepause / coffee break

17:00 - 18:00

Was ist Cloud native - serverless computing?

Frank Pientka

Je weiter die Nutzung der Cloud und ihre Techniken fortschreitet, um so breiter werden ihre Angebote und Nutzungsmöglichkeiten. Spielten am Anfang vor allem IaaS und SaaS eine große Rolle ist das jetzt PaaS. Da gerade durch Container uns spezialisierte Plattformen weitere Varianten gibt, wird das auch als xPaaS bezeichnet. Zu einer speziellen gerade beliebten Spielart gehören serverless eventbasierte Architekturen. Denn kein Server ist einfacher zu managen als gar kein Server. Wer braucht noch Server, wenn es Dienste gibt?

Dabei werden Anwendungsfälle vorgestellt, für die sich serverless computing gut eignet und sich mit bestehenden Cloud-Ansätzen kombinieren lässt.

Wir stellen die drei wichtigsten Vertreter die führenden Cloudanbieter, wie Amazon Lambda, Microsoft Azure Functions und IBM OpenWhisk vor.

18:00 - 18:15

Raumwechsel

18:15 - 19:00
09:00 - 10:00

Keynote: The need for speed – Architecting digital transformations

Jörg Treiner

Die Zeit von nicht rein digitalen Geschäftsmodellen und damit Enterprise Architekturen läuft ab – die Disruptionsrisiken steigen für jedes Unternehmen. Gesucht sind also Architekturwerkzeuge- und muster einer Geschwindigkeitsökonomie, die Frage nach Skaleneffekten und Wiederverwendungsparadigmen rücken scheinbar in den Hintergrund. Auch das Architekturmanagement und das klassische Rollenverständnis eines Enterprise und Softwarearchitekten muss also transformiert werden.

Jörg Treiner zeigt in seinem Talk, welche praktischen Antworten Enterprise- und Softwarearchitektur auf die Herausforderungen einer digitalen Transformation geben kann und gibt dabei praxisnahe Einblicke in die aktuellen Erfahrungen der Digitalen Factories der Allianz Deutschland.

10:00 - 10:30

Kaffeepause / coffee break

10:30 - 11:30

Architekturen und Alternativen

Eberhard Wolff

Software-Architektur kommt eine zentrale Rolle in Software-Projekte zu. Daher zielt eine Verbesserung oft auf die Software-Architektur - obwohl es viele andere Handlungsfelder wie Betrieb, Test oder Organisation gibt. In diesem Vortrag geht es um typische Anforderungen an Software-Architektur wie Änderbarkeit oder Robustheit - und mit welchen Mitteln auch außerhalb der Architektur sie erreicht werden können. So lernen Software-Architekten, was alles in ihrem Werkzeugkoffer enthalten sein kann.

11:30 - 11:45

Raumwechsel

11:45 - 12:45

It's all about the domain, honey!

Carola Lilienthal

Beim Bauen von Software werden tolle Technologien, Programmiersprachen und Tools eingesetzt. Das ist gut und richtig. Aber leider wird dabei oft aus den Augen verloren, dass das Entscheidende nicht die Technik, sondern die “Fachlichkeit” ist. Wenn wir in der Software nicht das fachliche Modell abbilden, dann wird sie unseren Anwendern nicht bei Ihrer Arbeit helfen. Davor schützt uns keine Technologie der Welt. Um das zu verhindern, zeigt dieser Vortrag, wie man die Architektur so baut, dass sie die Fachlichkeit darstellt und wie Domain Driven Design (DDD) und Microservices uns dabei helfen können.

12:45 - 14:15

Mittagspause

14:15 - 15:15

Zentrales Logging und Monitoring — die Zeit von SSH und tail ist abgelaufen

Philipp Krenn

Auch wenn (hoffentlich) niemand mehr auf SSH und tail als primäre Überwachungslösung in komplexeren Projekten zurückgreift, bleiben Logging und Monitoring eine Herausforderung in jeder Softwarearchitektur. Speziell dann, wenn es um hochgradig verteilte Systeme geht; nicht umsonst gibt es den schönen Ausspruch: ""Mit Microservices wird jedes Problem zum Krimi.” Das muss es aber gar nicht sein! Der Vortrag zeigt, wie man eine Applikation einfach und umfassend überwachen kann:

Systemmetriken: Netzwerkverkehr und Systemlast im Auge behalten.
Applikations-Logs: Strukturiert loggen und die Daten zentral speichern.
Verfügbarkeit: Dienste aktiv auf Verfügbarkeit und Latenz überwachen.
Applikations-Metriken: Informationen über den aktuellen Zustand abfragen, die die Applikation zur Verfügung stellt.
Request-Tracing: Requests durch das ganze System nachverfolgen und grafisch darstellen.

Damit es keine Ausreden mehr gibt, die Überwachung frühzeitig einzuplanen und von Anfang an durchzuführen.

15:15 - 15:30

Raumwechsel

15:30 - 16:30

Skalierung von Architektur-Reviews in der Praxis

Stefan Toth

Architektur-Reviews können ad-hoc erfolgen oder auf unzählige Methoden und Tools zurückgreifen, die seit den 90er Jahren entwickelt wurden, um Architekturen auf Angemessenheit, Zukunftstauglichkeit oder Umsetzbarkeit zu prüfen. Wenige Projekte haben jedoch Monate Zeit, um all diese Review-Möglichkeiten auszuschöpfen. Sie müssen fokussieren, auswählen und evtl. früh mit ersten Ergebnissen um die Ecke kommen.

Dieser Vortrag zeigt wie wir Architektur-Reviews skalieren. Von superfundiert bis klein und schnell. Sie sehen unterschiedliche Abläufe aus unserer Praxis und wichtige Möglichkeiten zur Verschlankung (inkl. eingegangener Kompromisse). Auch eine erprobte Varianten zur iterativ inkrementellen Durchführung von Reviews wird enthüllt - mit schnellen ersten Einschätzungen und schrittweiser Konfidenz-Steigerung.

16:30 - 17:00

Kaffeepause / coffee break

17:00 - 18:00

Usable Security - Entwurf sicher benutzbarer Anwendungen

Jan Lühr

Beim Design sicherer Architekturen entscheiden wir uns für Security-Frameworks und –Primitive wie Spring Security, Kennwörter oder TLS. Häufig werden viele Schutzmaßnahmen von Benutzern als Hürde wahrgenommen und umgangen. Besonders bei Social-Engineering Attacken werden Benutzer entweder bedrängt, Maßnahme zu umgehen oder über deren Berechtigung hinweggetäuscht. In der Forschung sind die Probleme seit 1999 bekannt und nachgewiesen. Seit 2005 bietet das USENIX Symposium On Usable Privacy and Security (SOUPS) jährlich einen umfassenden Einblick in die verschiedene Techniken zum Design sicherer und datenschutzfreundlicher Systeme. In best-practices überführt, bieten diese die Grundlage zur Erstellung zeitgemäßer Anwendungen. Mit der Herausforderung, sichere internet-basierte Dienste anzubieten, müssen wir die Sicherheit unserer Architektur vor allem aus Nutzersicht bewerten. Dieser Vortrag führt in die Details und Hintergrund der Usable Security ein.

09:00 - 10:00

Keynote: The need for speed – Architecting digital transformations

Jörg Treiner

Die Zeit von nicht rein digitalen Geschäftsmodellen und damit Enterprise Architekturen läuft ab – die Disruptionsrisiken steigen für jedes Unternehmen. Gesucht sind also Architekturwerkzeuge- und muster einer Geschwindigkeitsökonomie, die Frage nach Skaleneffekten und Wiederverwendungsparadigmen rücken scheinbar in den Hintergrund. Auch das Architekturmanagement und das klassische Rollenverständnis eines Enterprise und Softwarearchitekten muss also transformiert werden.

Jörg Treiner zeigt in seinem Talk, welche praktischen Antworten Enterprise- und Softwarearchitektur auf die Herausforderungen einer digitalen Transformation geben kann und gibt dabei praxisnahe Einblicke in die aktuellen Erfahrungen der Digitalen Factories der Allianz Deutschland.

10:00 - 10:30

Kaffeepause / coffee break

10:30 - 11:30

DevOps für Softwarearchitekten

Torben Möller

DevOps ist zukunftsweisend für die Entwickler und Administratoren. Mit häufigeren und höherwertigeren Softwarelieferungen erreichen die Vorteile der agilen Softwareentwicklung die Betriebsabteilungen. Dabei wird häufig übersehen, dass DevOps auch neue Anforderungen an die Architektur stellt. Mit Microservices entsteht ein neues Architekturmuster, um diese neuen Anforderungen zu erfüllen. Dieser Konferenzbeitrag soll aufzeigen, welchen Einfluss DevOps auf die Architektur hat und welche technischen Entscheidungen zukünftig von Architekten getroffen werden müssen.

11:30 - 11:45

Raumwechsel

11:45 - 12:45

Large scale application configuration management at bwin.party

Peter Alberer

bwin.party is one of the largest online Sports betting providers. Thousands of nodes in several datacenters are running the relevant web and application server software, serving millions of customers. Learn how bwin.party has managed to implement an approach where application configuration data can be updated in realtime on hundreds of servers (in a controlled way and at the same time). Several concepts are explained which allow this high level of flexibility, while keeping application stability on par with purely static application configuration.

12:45 - 14:15

Mittagspause

14:15 - 15:15

Klassische Programmierparadigmen und die HoloLens

Andreas Rothmann Gordon Breuer

Die Microsoft HoloLens ruft überall Staunen und Interesse hervor: Statt der schon länger verfügbaren 'Virtual Reality' bietet sie eine neue 'Mixed Reality'-Erfahrung: Virtuelle Objekte werden dreidimensional in die Realität eingebettet. Die transparenten Displays der HoloLens erlauben dabei die gleichzeitige Interaktion mit realen und virtuellen Objekten.

Wer bislang betriebliche Informationssysteme implementiert hat, sieht sich bei der HoloLens einem anderen Programmierparadigma gegenüber. Die Ähnlichkeit zur Entwicklung von Action-Spielen ist größer als die zur Entwicklung von betrieblichen Informationssystemen.

Der Vortrag erläutert kurz die Möglichkeiten und demonstriert anhand eines Beispiels die Entwicklung einer App für die HoloLens: Anhand des Kamerabildes erkennt die Software im Raum verteilte QR-Codes und blendet dynamisch ergänzende Informationen ein, mit denen der Träger des Headsets dann weiter interagieren kann.

15:15 - 15:30

Raumwechsel

15:30 - 16:30

Reaktive Programmierung für Architekten

Jürgen Krey

In meinem Vortrag werden die Konzepte und praktische Erfahrungen zum Thema ""Reaktive Programmierung"" vorgestellt. Beim Bau maßgeschneiderter Softwaresysteme entwickelt sich die Anforderung an ein ""reaktives"" Verhalten der Anwendung zum Standard, weil sie Wettbewerbsvorteile verspricht. Doch was bedeutet dies für die Spezifikation Entwurf, Implementierung, Test und Betrieb in der Praxis?

Es werden wichtige Grundlagen erläutert und Fragen aufgeworfen, denen sich Fach- und technische Architekten stellen müssen:

wie modelliert man Reaktivität?
wie wägt man Chancen gegen Risiken ab?
wie kann man Reaktivität nachträglich einbauen?

Die msg systems arbeitet an einem methodischen Vorgehen zum Bau von reaktiven Systemen. Im Rahmen des Vortrags werden erste Ergebnisse vorgestellt.

16:30 - 17:00

Kaffeepause / coffee break

17:00 - 18:00

Der Weg zur funktionalen Softwarearchitektur

Michael Sperber

Die Vorteile funktionaler Programmierung in der Softwarearchitektur sind bekannt: Weniger Komplexität, weniger Kopplung, weniger Abhängigkeiten, weniger Interferenz zwischen Komponenten, mehr Möglichkeiten zur Modularität. Toll wäre das natürlich im aktuellen Softwareprojekt, aber das ist ja meist objektorientiert-imperativ mit Java oder C# entwickelt. Den funktionalen Ansatz in den alten Sprachen umsetzen? Alles wegwerfen und neu schreiben? Rapid Prototyping mit FP und dann doch wieder Java? Einfach mit Scala oder F# weiterprogrammieren? Erstmal umfangreich refaktorisieren? Meist gibt es einen inkrementellen Ansatz, der sich schnell amortisiert, aber der jeweils beste Weg hängt vom konkreten Projekt und vom Team ab. Der Vortrag greift Beispiele aus realer Projekterfahrung auf, zeigt in was für Situationen sich der Umstieg auf FP lohnt und wie ihn Softwarearchitekten und Entwickler am besten umsetzen.

Programmkomitee

Michael
Mahlberg

Coach, Consultant, Geschäftsführer TCG The Consulting Guild GmbH

@MMahlberg

Wolfgang
Keller

Objectarchitects

Patrick
Müller

Registrierung

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Veranstaltungsort und Umgebung

Verbringen Sie zwei inspirierende Tage in der historischen Stadt München. Die Stadt bietet eine Vielzahl an hervorragenden Hotels, Restaurants und Galerien.

Veranstaltungsort

NH München Dornach

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