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Programm Details

Donnerstag, 17.10.2019   |   14:45 - 15:30 Uhr   |    Do 2.3

Psychologie und (Software-)Architektur


Holger Tiemeyer
Pentasys AG
Senior Software Architekt

Die Wissenschaft der Psychologie hat heutzutage eine zunehmende Bedeutung für die Entwicklung von Software- und Enterprisearchitekturen: Die Analyse von Prozessen, das Auffinden „sinnvoller“ Domänenschnitte, die vollständige Abstraktion und Visualisierung umfangreicher Datenmengen sowie die erfolgreiche Vermarktung der erstellten Architektur innerhalb von Organisationen wird durch kognitionspsychologische Vorgänge bzgl. der Wahrnehmung, mentalen Vorstellungen, der Wissensrepräsentation sowie des Problemlösens oder schlussfolgernden Denkens beeinflusst.

Welche psychologischen Architekturen und Thesen aus der kognitiven Psychologie, der Sozialpsychologie (Softskills) und der Arbeits- und Organisationspsychologie helfen uns heutzutage dabei die Komplexität eines Systems zu erfassen, zu Bearbeiten und zu visualisieren sowie innerhalb einer Organisation verständlich zu repräsentieren?

Zielpublikum: Entwickler, Softwarearchitekten, Projektleiter, Vorgesetzte
Voraussetzungen: Kenntnisse der Softwarearchitektur, Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Basic

Extended Abstract:

Wie können wir erfolgreich und komplexe Software- und Systemarchitekturen und Systemlandschaften aufbauen, warten und vermarkten (z.B. über Visualisierungen anhand von Entscheidungsvorlagen)? Wie beeinflusst uns unsere Wahrnehmung in der Analyse von Anforderungen und Prozessen? Welche Methoden können wir nutzen, um heutige, komplexe System- und Datenanforderungen zu analysieren? Dieser Vortrag stellt Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Disziplinen der Psychologie in den Kontext der täglichen Arbeit eines Softwarearchitekten, um obige Fragen zu beantworten.