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Programm Details

Donnerstag, 17.10.2019   |   17:00 - 17:45 Uhr   |    Do 1.5

DDD & Hexagonale Architektur: Ein unschlagbares Team?


Torben Fojuth
Neuland - Büro für Informatik
Softwareentwickler

Der häufigste Grund für korrodierende Strukturen in Softwareprojekten? Mmn das Fehlen eines gemeinsames Verständnises für die Architektur des Projektes. Übereinstimmungen auf abstrakter Ebene helfen nicht wenn ein neues Feature implementiert werden muss.
Wir setzen auf Domain-Driven Design und ein hexagonales Architekurmodell. Jedes Softwareprojekt ab einer gewissen Größe kann von dieser Kombination aus Architekturstil und Modellierung profitieren.
Im Vortrag geht es um die Trennung des Außen vom Innen sowie um die sinnvolle Handhabung von Abhängigkeiten. Es geht um die Verortung des UseCase und wie man Geschäftslogik von technischen Details fernhält.
Ich motiviere die Notwendigkeit einer einfachen Architektur. Anschließend geht es um eine Einführung in hexagonalen Architektur mit Blick auf DDD. Abschließend vermittle ich welche Erfahrungen wir in den letzten Jahren der Projektarbeit gemacht haben.

Zielpublikum: Entwickler*innen; Architekt*innen
Voraussetzungen: Ein wenig Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Advanced

Extended Abstract:

Nach meiner Beobachtung ist der häufigste Grund für korrodierende Strukturen in Softwareprojekten der Umstand, dass Entwickler*innen kein gemeinsames Verständnis beziehungsweise keine geteilte Vision für die Architektur ihres Projektes haben. Eine Übereinstimmung auf abstrakter Ebene (á la „wir trennen in Schichten“) ist hier häufig wenig zielführend wenn ganz konkret ein neues Feature implementieren muss.

In unserem eCommerce-Projekt setzen wir konsequent auf Domain-Driven Design. Wir halten dabei das hexagonale Architekurmodell1 für eine sehr sinnvolle Methode zur Implementierung eines Bounded Context2. Ich bin davon überzeugt, dass jedes Softwareprojekt ab einer gewissen Größe, von dieser Kombination aus Architekturstil und Modellierung profitiert. Unsere Projekterfahrung zeigt, dass hexagonale Architektur in Kombination mit DDD auf die Frage „Wohin gehört mein Code?“ eine einfache Antwort bietet.

Worum geht es im Vortrag konkret? Es geht um die Trennung des Außen vom Innen sowie um die Frage in welcher Richtung Abhängigkeiten sinnvoll und wann sie schädlich sind. Außerdem geht es darum wo der berühmte UseCase lebt und wie man seine Geschäftslogik von technischen Details fernhält.

In meinem Vortrag möchte ich zunächst die Notwendigkeit einer einfachen Architektur motivieren um anschließend die Details der hexagonalen Architektur mit Blick auf DDD vorzustellen. Abschließend vermittle ich welche Erfahrungen wir in den letzten Jahren der Projektarbeit gemacht haben. Vorweg genommen: Unsere positiven Erfahrungen mit diesem Architekturmuster motivieren mich über das Thema auf dem Architecture Gathering 2019 sprechen zu wollen.